KW 47, ab 20. Nov.

20. November, Montag Deltaville

Heute ist der Bootslift der Werft im Dauereinsatz, genau wie wir wollen Andere auch ins Wasser, wir sind erst am Nachmittag dran, deshalb haben wir noch Zeit für einen letzten Großeinkauf. Wir besorgen noch Hackfleisch, Hähnchen und ein paar Steaks, wozu haben wir zwei Kühlschränke?? Um ca. 15:00 schwimmt JABULO wieder. Wir testen die Motoren und alle sonstigen Systeme, alles scheint zu funktionieren. In den Saildrives fehlt nach ein paar Minuten Testlauf Öl, aber das lässt sich ja durch einfaches Nachfüllen beheben. Um fünf Uhr nachmittags legen wir ab, motoren die paar hundert Meter zur Tankstelle und bunkern Diesel und Wasser. Über Nacht dürfen wir in der gegenüber liegenden Marina liegen und verbringen unsere erste Nacht auf einem schwimmenden Schiff. Hier gibt es ein leistungsfähiges Internet, ich hole zum letzten Mal die GRIB-Wetter-Daten für die kommenden 7 Tage auf den Rechner. Die Vorhersage bleibt stabil. Am morgigen Dienstag haben wir vormittags kräftigen Südwest, damit müssten wir hoch am Wind einigermaßen flott nach Süden kommen, am Nachmittag soll es dann schwach windig werden gefolgt von Regen in der Nacht. Der Regen ist Vorbote eines Tiefdruckgebietes, das uns ab Mittwoch mehrere Tage lang nördliche Winde beschert, genauso wie wir es brauchen. Obwohl es äußerst kalt ist, nutze ich die Gelegenheit zu einer letzten langen, heißen Dusche.

21. November, Dienstag Deltaville-Norfolk 53 nm

Am Morgen ist es immer noch richtig kalt, kurz über dem Gefrierpunkt. Nach einem frühen Frühstück legen wir um 08:30 ab. Ich bringe es doch tatsächlich fertig, JABULO nach nur zweihundert Metern auf einer Untiefe direkt vor der Marina in den Schlick zu fahren. Zum Glück schaffen es die beiden Motoren, uns im Rückwärtsgang wieder frei zu kriegen. Zu peinlich, wenn wir gleich hier Schlepphilfe in Anspruch nehmen müssten. Direkt vor dem engen ausgebaggerten Sting-Ray Kanal drehen diverse Fischerboote ihre Runden beim Einholen der Reusen. Egal wo ich hinfahre, ist immer eines direkt vor uns, sodass ich im Zickzack navigieren muss, bis wir endlich eine Meile weit draußen sind. Wir müssen als erstes das neue Anemometer einnorden. Dazu muss das Schiff zwei langsame Vollkreise drehen um dem Instrument zu sagen, wo Norden ist. Anschließend muss man genau gegen den Wind fahren, was mithilfe des zweiten Windmessers kein Problem ist. Dann kann man den Anzeiger des neuen Instrumentes entsprechen justieren.

Jetzt kann es endlich losgehen, noch innerhalb der Bucht setzen wir Segel. Da meine beiden Mitsegler das Schiff nicht kennen, dauert das recht lange. Tom ist unangenehm überrascht, wie schwer und vor allem wie lange es geht, bis das riesige 70 m2 Großsegel oben ist. Erschwert wird die Aktion noch dadurch, dass beim Einbau des Dinghi-Auslegers alle Reffleinen gelöst und neu verlegt werden mussten, es dauert ewig, die Leinen korrekt durch die Ösen zu ziehen und am Baum zu fixieren. Das Vorsegel rollt sich dann praktisch von alleine raus. Wir gehen auf Südsüdwestkurs, ein oder zwei Holeschläge werden uns nicht erspart bleiben. Der Windmesser zeigt um die 18 Knoten, JABULO will aber dennoch nicht richtig laufen, wir schaffen gerade mal 5-6 Knoten. Nach dem Mittag dreht der Wind auf Süd und wird schwächer, wir kreuzen mit 3-5 Knoten Geschwindigkeit hin und her und schaffen vielleicht einen Knoten in die gewünschte Richtung. Unter Segeln schaffen wir es heute niemals nach Norfolk. Wir bergen das Großsegel und fahren unter Maschine weiter. Auch das Vorsegel hilft nicht mehr und muss ebenfalls runter.

Um kurz nach fünf wird es dunkel, die beiden Einfahrtfeuer der Little Creek Bay in Norfolk liegen direkt vor uns und weisen uns den Weg, der immerhin noch 5-6 Meilen lang ist. Die gewaltigen Lichter stehen dort, weil hier ein Teil der US-Marine Flotte liegt. Wir erreichen Cobbs Marina erst im Dunkeln, zum Glück war ich hier auf dem Hinweg schon mal. Wir haben uns nicht angemeldet, und zu meiner Überraschung sind fast alle Plätze belegt, damit hatte ich nicht gerechnet. Beim Herumsuchen im Dunkeln wird es plötzlich eng, weil der Steuerbord-Saildrive wieder nicht einkuppelt. Wir finden einen Platz am Quersteg des Hauptanlegers. Das Marina-Büro hat geschlossen, einen Ansprechpartner für eine Überprüfung des Saildrives finde ich erst morgen. Wir haben keinen passenden Stromadapter und müssen die Nacht ohne Heizung verbringen, zum Glück ist der leichte Nieselregen Teil einer Warmfront. Mein vom Vorbesuch gespeicherter WLAN Zugang ist noch aktuell, ich tausche die letzten Mails mit zu Hause aus. Zum Abendessen kocht Otto eine Riesenportion Spaghetti mit Hackfleischsauce, dazu gibt es Rotwein und/oder Bier, je nach Geschmack.

22. – 28. November, Norfolk => Spanish Cay 810 nm

Ich werde früh morgens um fünf Uhr wach. Dass der Saildrive immer noch nicht rückwärts einkuppelt, lässt mir keine Ruhe. Soll ich jetzt hier auf einen Mechaniker der Werft warten, nur um zu hören, dass er auch keine Antwort hat außer, den Schaltmechanismus auszutauschen?? Wie lange dauert im Zweifelsfall die Beschaffung?? Wie lange hängen wir dann fest, hält das Wetter?? Andererseits benötigen wir den Rückwärtsgang nur beim Manövrieren in engen Marinas, was wir ohnehin nicht vorhaben. Um 07:00 wecke ich meine Crew und eröffne ihnen, dass wir sofort aufbrechen und unterwegs an Bord frühstücken, so sparen wir uns die Liegegebühren. Etwas unwillig lösen sie die Leinen und wir fahren um halb acht aus der Bucht hinaus. Es herrscht ziemlich schwacher Wind, wir setzen volle Segel und lassen JABULO mit 2-3 Knoten vor sich hin dümpeln, während wir frühstücken. Bald setzt die Tidenströmung von außen nach innen in die Chesapeake Bay ein, wir segeln auf der Stelle. Mit Maschinenunterstützung passieren wir um 10:00 Uhr die südliche Durchfahrt der Chesapeake Bridge, gegen Mittag holen wir die Segel ein, der im Wetterbericht angesagte Nordwind will und will nicht anspringen.

Endlich am frühen Nachmittag geht es los, zuerst mit 8 Knoten, dann später bis zu 30 Knoten scheinbarem Wind, und das von achtern, wohlgemerkt. Irgendwas stimmt nicht, eigentlich hätte das Meer überall Schaumkronen zeigen und wir enorme Fahrt machen müssen. Das neue Anemometer zeigt falsch an, eine andere Erklärung haben wir nicht. Wir gehen die Installationsanleitung erneut durch und finden tatsächlich einen Eichfaktor von 0,7 für dieses Gerät in Zusammenarbeit mit unserem Exemplar des Raymarine ST 60. Nach dem Justieren stimmen die Werte gefühlsmäßig. Dennoch steigen die Zahlen stetig an, der Wind nimmt zu, bis wir wiederum bis zu 30 Knoten haben, und das bei vollen Segeln. Es wird höchste Zeit, die Fläche zu verkleinern, ob das so einfach klappt? Die See geht inzwischen ganz schön hoch. Wir holen zuerst das Vorsegel ein, und dann drehe ich JABULO mit den Maschinen in den Wind. Otto löst das Großfall und das Segel rauscht blitzschnell in die Lazy-Jacks. Als er als alter pflichtbewusster Segler das Großsegel ordentlich im Stack-Pack verstauen will, hole ich ihn sofort zurück. Bei dem Seegang und dem Wind will ich niemanden auf dem Cockpit-Dach rumturnen lassen. Wir gehen wieder auf Kurs, setzen das Vorsegel und JABULO läuft damit bei raumem Wind unter 150° auch so zwischen 8 und 10 Knoten. Eigentlich wollen wir ja nach Süden, aber erstmal müssen wir mindestens 100 Seemeilen nach Osten bzw. nach Südosten verholen, damit wir auf dem kürzesten Wege durch den Golfstrom kommen. Ich will nicht zwischen Golfstrom und Cape Hatteras eingeklemmt werden.

Es wird dunkel, wir legen eine 2-Stunden Wacheinteilung fest, die offiziell ab 22:00 Uhr greift. Otto ist Erster, er weckt mich um Mitternacht, um 02:00 Uhr wecke ich wiederum Tom, dann ist ab 04:00 wieder Otto dran, um 06:Uhr ich wieder. Diese Wacheinteilung bleibt bis zum Einlaufen auf den Bahamas in Kraft. Während des Tages gibt es keine strikte Wache, das Schiff läuft ohnehin alleine und es sind kaum Schiffe zu sehen. In der ersten Nacht bekommen wir nicht viel Schlaf, JABULO bockt bei den mittlerweile 2 m hohen Wellen wie ein Rodeopferd, dazu kommt der Lärmpegel von den Wasserschlägen unter dem Brückendeck, die das ganze Schiff erzittern lassen. Tom erwischt die Seekrankheit als ersten, ich bin der zweite. Während meiner Nachtwache halte ich mich möglichst draußen auf, dort ist es noch am Erträglichsten. Leider bringt uns der Nordwind nicht nur vorwärts, sondern er führt auch immer noch sehr kalte Luft heran. Während der Wache brauche ich in dieser Nacht die volle Schwerwettermontur mit Stiefeln. Otto hat seine Segeljacke über dem Faserpelz an, Tom hat nur leichte Sommerkleidung dabei, aber er kommt mit Jeans anscheinend zurecht.

Am Morgen des 23. Novembers, Donnerstag, haben wir ein schönes Stück geschafft, wir sind laut Seekarte im Golfstrom, man sieht aber keinen Unterschied zum sonstigen Ozean, der kalte Nordwind kompensiert die Wärmeenergie des Wassers, allerdings ist es in den Rümpfen nicht mehr so kalt von unten. Der starke Nordwind bleibt uns bis zum Mittag erhalten, wegen allgemeiner Seekrankheit und daraus resultierender Unlust aller Crewmitglieder fällt das gemeinsame Frühstück aus, wir machen Tee und Kaffee, dazu bereitet sich jeder etwas Toast nach Bedarf, Bananen erfreuen sich reger Nachfrage. Bei nachlassendem Wind wird die Fahrt immer geringer, wir ziehen das Großsegel hoch und hoffen, dass die 70 m2 uns schneller voranbringen als die Genua. Um 16:00 Uhr müssen wir das Segeln aufgeben, die Backbordmaschine wird zugeschaltet. Bevor es ganz dunkel wird, bergen wir das Segel, der Wind beträgt nur noch 8-10 Knoten. Die See hat sich glücklicherweise auch etwas beruhigt, es steht zwar noch eine enorme Dünung, aber es gibt kaum noch Wellenschlag unter dem Schiff. Ungefähr um diese Zeit sind wir durch den Golfstrom durch, so genau kann man die Grenze nicht erkennen, eigentlich könnten wir jetzt exakt nach Süden oder sogar nach Südwesten laufen, aber ich will noch weiter raus auf den Atlantik, damit wir unter Garantie nicht wieder in die Randbereiche des Golfstroms geraten. Angesichts der etwas ruhigeren Schiffsbewegungen bereite ich einen griechischen Salat mit Feta zum Abendessen. Plötzlich pfeift es vom Steuerstand, irgendwas ist mit dem Motor. Ich schalte ihn aus und wieder ein, das Pfeifen kommt sofort wieder, Öldruck und Wassertemperatur sind normal. Tom schaut in seiner Kabine unter seinem Bett nach, der Keilriemen ist gerissen, die Lichtmaschine arbeitet nicht. Wir starten den anderen Motor, die Reparatur verschieben wir auf später, noch schaukelt JABULO zu sehr. Tom kocht für uns ein Hähnchen-Curry mit Reis, die Seekrankheit ist vorerst Geschichte.

Als ich um Mitternacht zum Freitag die Wache übernehme, haben wir insgesamt knapp 200 nm hinter uns gebracht. Es herrscht völlige Flaute, es war zwar laut Wetterbericht schwacher Wind angesagt, aber so schwach nun auch wieder nicht. Hoffentlich müssen wir nicht den Rest der Strecke motoren. Einstweilen bleibt uns nichts anderes übrig. Zumindest können wir einigermaßen gut schlafen. Flauten entstehen oft zwischen zwei Wettersystemen, so auch hier, am Mittag kommt der Wind dann aus dem südlich gelegenen Hochdruck und beschert uns moderaten Westwind, wir können mit einem Motor und der Genua um die 6 Knoten machen. An Bord kehrt jetzt nach 2 Tagen eine gewisse Routine ein, Da ich morgens um 06:00 Uhr Wache habe, schlafen Tom und Otto den Vormittag über, teilweise bis kurz vor Mittag. Gemeinsames Frühstück ist dann gegen 11:00 Uhr. Danach wird gelesen, jeder hängt seinen Gedanken nach. Am späten Nachmittag, unter Segeln, kontrollieren wir die Keilriemen und die Ölstände des Steuerbordmotors, auch hier fehlt Öl im Saildrive-Getriebe. Der Keilriemen der Lichtmaschine ist in Ordnung. Dann räumt Tom seine Backbord-Kabine leer, damit wir dort den Keilriemen erneuern können, einen Ersatz haben wir an Bord. Bei der Gelegenheit werden auch die Matratzen getrocknet, durch die Außenluke ist bei extrem hohen Wellen Wasser eingedrungen. Teilweise kamen 3-4 Meter hohe Wellen von schräg achtern, die bis über das Achterdeck gewaschen haben, die Luke war dann natürlich komplett unter Wasser.

In der Nacht zum Samstag, dem 25.11. frischt der Wind wieder auf, wir können Segel setzen. Wie angekündigt, bläst er für 2 Tage mit stetigen 25 Knoten aus Nordost, wir haben ein bisschen Mühe, unseren Idealkurs von 230° zu halten und werden immer ein wenig nach Osten abgedrängt. Bei der andauernden Windstärke 5-6 türmen sich die Wellen langsam aber sicher wieder auf. Wir sitzen wie gebannt im trockenen Cockpit und starren auf die plötzlich von achtern heranrollenden bis zu 4 m hohen Wellen. Aber nicht eine einzige davon steigt ins Achterdeck ein, JABULO steigt jedes Mal im letzten Moment steil hoch, um dann mit Tempo die Welle runter zu surfen, ein irres Gefühl. Habe ich übrigens schon erwähnt, dass es wärmer geworden ist? Die Pullover haben ausgedient und die Segelklamotten hängen im Schrank. Wir benötigen nur noch T-Shirts und Shorts. Es ist also doch nicht überall Winter. Samstag und Sonntag kommen wir stetig unserem Ziel näher. Wir haben nur das Vorsegel gesetzt, aber bei Windstärke 5 reicht das vollkommen.

Am Montag sieht es wieder nach Flaute aus, große Wolkentürme stehen um uns herum, aus denen es hin und wieder ein wenig tröpfelt. Wir bewegen uns von Schauerbö zu Schauerbö, manchmal muss ein Motor mithelfen. Am Dienstagmorgen haben wir noch ca. 50 Meilen vor uns, bei dem Gedümpele kämen wir im Dunkeln an, was ich aufgrund der geringen Wassertiefen zwischen den Inseln gern vermeiden möchte. Doch Äolus, der Gott der Winde, hat ein Einsehen und sendet uns noch einmal nördliche Winde der Stärke 5. Kurz vor Mittag sichten wir zum ersten Mal Land, gleichzeitig werden wir von einem Schleppverband angefunkt, der uns bittet, keine unangekündigten Manöver zu machen, da er nicht reagieren kann. Der Schlepper ist eines von nicht einmal 10 Schiffen, die wir unterwegs gesehen haben. Die direkte Route von Virginia, die wir genommen haben, ist anscheinend weit abseits der normalen Schifffahrtswege. Ich hatte angenommen, dass auch andere Segler diesen Weg nehmen, um nach Süden zu kommen, aber anscheinend bevorzugen die meisten den ICW oder hangeln sich an der Küste lang.

Zwischen Spanish Cay und Powell Cay ist eine Durchfahrt durch das Außenriff, auf der Karte sieht sie ziemlich eng aus. Hier steigt der Meeresboden unvermittelt von mehr als 1000 m Tiefe auf nur wenige Meter an. Ich erwarte schlimme Turbulenzen und hohe brechende Wellen. Ich lasse die Segel bergen und starte beide Motoren, sicher ist sicher. Beim Näherkommen sieht man links und rechts der Einfahrt die Schaumkämme der auflaufenden See. Aber alle meine Befürchtungen erweisen sich als grundlos. Die enge Einfahrt ist so breit, dass mehrere Kreuzfahrtschiffe quer durchpassen könnten, das Riff wirkt beruhigend auf die Wellen und schon sind wir drin, in den Bahamas.

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Spanish Cay in Sicht

In Spanish Cay kann man einklarieren, ich unternehme mehrere Versuche die Marina anzufunken, vergeblich. Vielleicht ist gerade Mittagspause. Vorsichtig tasten wir uns um die diversen Flachstellen herum zur Marina Spanish Cay. Otto und Tom versuchen, per Fernglas per ein Lebenszeichen auszumachen, die Marina scheint tot zu sein, kein Schiff ist zu sehen. Ich beschließe dennoch, dort einzulaufen, der nächste Einklarierungshafen Green Turtle ist zwar nur 15 Meilen entfernt, aber bei Tageslicht nicht mehr zu erreichen. Vor der Marina liegt ein Gemini-Katamaran vor Anker, als ich versuche, diesen um Rat anzufunken, meldet sich tatsächlich jemand von der Marina. Wir können einlaufen und der diensthabende Harbormaster nimmt unsere Leinen entgegen. Wir haben es geschafft, wir sind am 21.11. um 15:30 auf den Bahamas angekommen. Wie ich später nachrechne, haben wir für 810 Seemeilen 6 Tage und 8 Stunden gebraucht, unser größtes Etmal war über 160 Meilen gleich am zweiten Tag.

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Die Marina von Spanish Cay

Ich melde uns im Büro kurz an, damit alle seine Ordnung hat. In der Marina gibt es Toiletten und Duschen zur freien Benutzung sowie ein WLAN. Der Customs and Immigration Officer ist gerade vor einer Stunde wieder auf die Hauptinsel gefahren. Na gut, so eilig haben wir es nicht, wir haben bereits beim Einlaufen die gelbe Q-Flagge gesetzt zum Zeichen, dass wir noch nicht einklariert und damit unseren vorgeschriebenen Part erfüllt haben.

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JABULO nach 7 Tagen wieder festgemacht

Als ich zurück auf JABULO ankomme, genehmigen wir uns einen Drink und ein Ankunftsbier. Nach einer Woche ohne Kontakt melden wir uns wieder bei unseren Lieben daheim an. Heute ist Tom dran mit Kochen, wir haben ja schließlich noch tiefgefrorene Steaks an Bord, die werden zur Feier unserer Ankunft aufgetaut und mit Folienkartoffeln zusammen serviert. Die Zivilisation hat uns wieder. Damit ist der Reiseabschnitt zu einem erfolgreichen Ende gekommen und JABULO bewegt sich endlich in den ersehnten warmen Gewässern der Karibik.

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