KW 30, ab 24. Juli

24. Juli, Montag Halifax

Heute geht es endlich in den Waschsalon, dort gibt es sogar kostenloses Wi-Fi, mit dem man sich die Wartezeit vertreiben kann. Ich will gerade Spiegel-Online aufrufen, da beginnt der Download eines Upgrades des Betriebssystems von Honor, 3,5 Gigabyte groß. Die halbe Stunde Waschzeit ist gerade lang genug dafür. Hier dauert ein Vollwaschgang, wie auch schon in den USA, nur eine halbe Stunde. Die Wäsche ist deshalb am Ende auch nicht wirklich sauber, weil aber die Waschmittel enorm viel Parfüm enthalten, riecht sie wenigstens so.

Bei den Waschmaschinen handelt es sich um die bei uns seit den 50-iger Jahren ver-schwundenen Toplader mit einer senkrecht stehenden Trommel. In der Mitte befindet sich eine Art Rührer, der die Wäsche immer hin und her bewegt. Man schüttet das Waschmittel oben auf die Wäsche, dann wird die Trommel bis obenhin mit Wasser gefüllt. Das alleine verbraucht mehr Wasser als bei uns eine Komplettwäsche. Dazu kommen dann noch 2 Spülgänge, die wiederum die volle Wassermenge verbrauchen, außerdem muss beim Waschen die riesige Wassermenge aufgeheizt werden. Aber Energie und Wasser sind hier anscheinend so billig, dass eine Wäsche nur knapp 2 EUR kostet.

Als ich mit dem Dinghi zurückfahre, liegen in der Bucht alte Bekannte, die Tanamera mit Birthe und Wolfgang, die wir in Lunenburg getroffen haben, sind angekommen. Es trifft sich prima, dass ich gerade vom Waschsalon komme, denn sie müssen auch dorthin.

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Abends esse ich die restlichen Frikadellen, einen griechischen Salat und sehe dann „Venus im Pelz“ in der Fassung von Roman Polanski. Der Film ist eigentlich ein gefilmtes Bühnenstück mit nur 2 Akteuren, ist aber spannend gemacht, weil nie klar ist, ob die Schauspieler den Text des Theaterstücks oder die Realität aussprechen.

25. Juli, Dienstag Halifax

In der Nacht hat es geregnet, das Deck ist völlig nass, im Dinghi steht das Wasser. Die Schiebetür zum Salon klemmt, was aber nichts mit dem Regen zu tun hat, wie sich bald rausstellt. Ich baue sie aus und bastele mit Bordmitteln eine neue Halterung für die Rollen, auf denen die Tür sich bewegt. Weil ich hier sicher keine Ersatzteile für eine 15 Jahre alte südafrikanische Schiebetür bekommen kann, achte ich sorgfältig darauf, nichts kaputt zu machen, deshalb dauert die Aktion über 2 Stunden. Aber jetzt läuft die Tür wieder wie geschmiert.

Ich rufe meine Mails ab, zu meiner Überraschung schreibt mir Birgit, eine frühere Arbeitskollegin und treue Mitseglerin bei meinen Regatten, dass Kati, eine weitere gemeinsame Kollegin aus alten Zeiten, gerade auch in Halifax ist. Sie wird am Sonntag an Bord der „Alexander von Humboldt II“ gehen, um mit ihr über den Atlantik in die Bretagne zu segeln. Wir könnten uns ja mal treffen.

Wenn ich schon am Basteln bin, will ich schnell noch die Motorräume kontrollieren. Auf Backbord fehlt ein wenig Getriebeöl im Saildrive, auch der Motor kann etwas Nach-füllung brauchen. Außerdem tropft ein Wasserfilter vor der Brauchwasserpumpe ganz leicht. An Steuerbord fehlt auch etwas Motorenöl. Und schon wieder steht Getriebeöl in der Wanne des Saildrives. Irgendwas ist da sehr komisch, das Getriebe verliert dauernd Öl, der Messstab zeigt aber immer noch einen viel zu hohen Füllstand. Die Lösung dieses Rätsels kann nur darin bestehen, dass jemand viel zu viel Öl eingefüllt hat, was auch erklären würde, warum es überhaupt rausgedrückt wird. Ich werde mir eine Absaug-pumpe besorgen müssen.

Dann bereite ich Mails an Mitsegler, Familie und Freunde vor, schreibe am Blog weiter und der Tag ist rum. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen, ich ziehe das Dinghi ein Stückchen aus dem Wasser und lasse aus dessen Heck das Regenwasser ablaufen. So ein Kran, wie ihn die südafrikanischen Kats haben, ist echt praktisch. Beim Nachbarboot ist gerade einer mit einer Handpumpe ins Dinghi geklettert, um das Wasser abzupumpen.

Nach dem Durchzug des Regens kommt die Kaltfront, ich gehe nicht mehr von Bord, mache mir ein Resteessen und beim Fernsehen einen Glühwein, so kalt ist es.

26. Juli, Mittwoch Halifax

Das schlechte Wetter ist vorbei, die Sonne scheint. Gleich nach dem Frühstück geht es an Land. Im Sobeys Supermarkt, der im Vergleich zu den US-Läden ein wahres Gourmet-paradies darstellt, kaufe ich diverse Lebensmittel ein. Nur echten Käse, wie wir ihn kennen, gibt es auch hier nicht. Käse ist auf diesem Kontinent anscheinend etwas, was grundsätzlich rechteckig oder quadratisch in Plastik verpackt sein muss. Es gibt nur wenig Auswahl, so etwas wie Camembert, Brie, andere Weichkäse sowie Ziegenkäse habe ich bisher nirgends gefunden. Um mal etwas Abwechslung zu haben, erstehe ich eine Packung Sushi fürs Abendessen.

Im Eingangsbereich des Supermarktes gibt es kostenlos Kaffee und ein paar Bistrotische zum Verweilen, hier setze ich mich mit dem Computer hin, versende die vorbereiteten Mails und surfe im Internet, um wieder auf den Stand der Dinge zu kommen. Als der Akku fast leer ist, schlendere ich noch ein wenig durch Walmart, der gleich nebenan liegt, auf der Suche nach einer Plastikschüssel für den Abwasch, Fehlanzeige, gibt es nicht.

Als ich zurück komme, sind am Dinghi Dock gerade größere Aktivitäten im Gange. Ein Taucher macht sich bereit, außerdem haben zwei Motorboote festgemacht. Von Klein-JABULO aus beobachte ich, wie sie zu der defekten treibenden Dschunke rausfahren, wo schon ein weiteres Schiff eines Bergungsunternehmens wartet. Endlich wird das Wrack an eine Mooring-Tonne geschleppt und dort befestigt, damit wäre diese Gefahr für die anderen Boote beseitigt.

Eine weitere Yacht unter deutscher Flagge ist eingetroffen, die Quelia, eine 52“ Alu-Yacht, hergestellt von Boreal in der Bretagne. Die Schweden haben mittlerweile den Anker gelichtet, wir Deutsche übernehmen die Bucht.

27. Juli, Donnerstag Halifax

Mithilfe mehrerer SMS verabrede ich mich mit Kati für morgen, sie kommt erstmal zu mir aufs Schiff, dann sehen wir weiter. Ich packe den nächsten Sack Wäsche ein und wandere wieder zum Waschsalon hoch, das ist mit dem Gepäck gar nicht so ohne. Nachdem ich alles auf JABULO zum Trocknen aufgehängt habe, geht es rüber in die Marina. Dort parke ich das Dinghi und laufe die paar hundert Meter zu dem Segelaus-rüster um die Ecke. Ich will den tropfenden Wasserfilter austauschen, die Verkäufer schauen hilflos mein mitgebrachtes Exemplar an und zucken mit den Schultern.

Am Abend kommen Lydia und Martin von der Quelia kurz vorbei und laden mich für morgen früh zum Frühstück ein. Nach Sushi mit einem kalten Bier gibt es noch Corn-Flakes mit Yoghurt zum Nachtisch und die erste Folge eines mehrteiligen Krimidramas aus Österreich.

28. Juli, Freitag Halifax

Da ich um 09:00 Uhr zum Frühstück eingeladen bin, habe ich den Wecker auf halb neun gestellt. Das ist auch nötig, denn sonst hätte ich verschlafen. Ich packe meine restlichen Croissants ein und fahre zur Quelia rüber. Am Heck befindet sich eine große herunter geklappte Badeplattform. Nicht schlecht, aber von dort aus aufs Achterdeck zu krabbeln ist überraschend mühsam. Dort muss ich mich mit meinem Bauch mühsam um ein riesiges zentrales Steuerrad herumwinden, dann geht es Stufen rauf und runter durch ein nach vorn geschlossenes Navigationscockpit in den Salon.

Der Salon ist überraschend klein und schmal für ein 52 Fuß Schiff. Der Esstisch ist längs eingebaut, die beiden Seitenteile sind hochgeklappt, damit ist der Tisch gerade mal 50 cm breit, wenn überhaupt. Birthe und Wolfgang sind auch schon da, wir sitzen ein wenig wie die Hühner auf der Stange auf einer viel zu hohen Sitzbank, die Füße hängen irgend-wie ohne Fußstütze nach unten. Die Rückenlehne ist sehr steil, kurzum, man kann sich nirgends bequem hinlümmeln, wie ich es gewohnt bin. Zwischen dem Tisch und der Küchenzeile ist gerade Platz für eine Person, man muss immer umeinander rum manövrieren, weil zusätzlich noch die zentrale Maststütze im Weg ist. Für mich wäre das nichts, auf so einem engen Raum wie auf einem Einrumpfschiff für so lange Zeit zu leben. Und die Leute, die ich bisher getroffen habe, sind seit Jahren so unterwegs. Bei den Ehepaaren muss das wahre Liebe sein.

Der Innenausbau der Quelia ist Spitzenklasse, aus hellem Holz, in guter Verarbeitung, die Küche blitzt und blinkt, in einer Ecke steht ein richtiger Ofen mit einem durchs Deck geführten Abgasrohr aus Edelstahl. Auch auf Deck macht alles einen guten Eindruck. Das ganze Schiff ist mit einer Innenisolierung von mindestens 10 cm, wenn nicht mehr, ausgestattet. Aluschiffe brauchen das in besonderem Maße, um die Kondenswasser-bildung zu verhindern.

Wie unter uns Seglern üblich, dreht sich das Gespräch bald um Reiserouten, Einreisebe-stimmungen, Technik usw.. Praktische Tipps werden ausgetauscht, und mir wird wieder mal klar, es gibt so viele Segelphilosophien wie es Schiffe gibt. Gegen 11:00 Uhr beenden wir das gemeinsame Frühstück, Lydia und Martin wollen heute  noch weiter in Richtung Norden, bevor am Sonntag der Wind dreht.

Kaum zurück auf Jabulo kündigt Kati ihr Kommen an, eine halbe Stunde später ist sie da. Wir waren vor 15 Jahren in derselben Firma, sie als Anfängerin, ich als ihr Vorgesetzter in aus ihrer damaligen Sicht unerreichbaren Sphären. Sie hat über Kollegen eben dieser Firma das Segeln entdeckt und eine Liebe zu den Großseglern entwickelt. Die anstehen-de Reise auf der „Alexander von Humboldt II“ ist bereits ihre vierte auf dem Schiff. Die „Alex“ wie sie sie nennt, hat an dem traditionellen „Tall-Ship-Race“ von Halifax nach Quebec und zurück teilgenommen, dieses Wochenende werden die Schiffe alle zurück in Halifax erwartet.

Wir machen uns bald zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Die erste Station ist das hoch oben über der Stadt auf einem Hügel liegende Fort, das nach klassischer französischer Manier in Vauban-Sternenform errichtet wurde. Wegen des 150-jährigen Kanada-Jubiläums ist der Eintritt frei. Überall gibt es Statisten, die in alten Uniformen bzw. Zivilkleidung als Wachen, Soldaten, Krankenschwestern usw. eine bunte Szenerie darbieten. Breiten Raum nehmen die Ausstellungen zu den beiden Weltkriegen ein, im ehemaligen Burg-graben ist ein kompletter Schützengraben aus dem 1. Weltkrieg aufgebaut, junge Leute erklären geduldig, wie das damals war.

Vom Hügel geht es steil nach unten in die moderne Stadt Halifax. Es ist bereits nach 15:00 Uhr und wir müssten langsam mal etwas essen und trinken. Kati führt mich in ein Brauereilokal, den „Red Stag“ zum „Roten Hirschen“ wo es diverse Biere, aber anstelle der erwarteten bayerischen Speisen wieder nur Hamburger sowie Fish and Chips gibt.

Gestärkt laufen wir die paar Meter zum Hafen, wo bereits mehrere der Tall Ships fest gemacht haben darunter die „Alex“. Weitere Großsegler laufen nach und nach ein. Die ganze Hafenmeile ist vollgestopft mit Imbissbuden, Eisbars, Fast Food Restaurants und Kinderspielplätzen, so ähnlich wie bei der Kieler Woche an der Kiellinie. An der Gangway der „Alex“ entdeckt Kati ein ihr bekanntes Crewmitglied und wir dürfen ausnahmsweise außerhalb der offiziellen Besuchszeit an Bord kommen. Das ist schon etwas anderes als so eine Privatyacht, habe ich gerade mal 10 Leinen, sind es hier 204, wie mir einer der Bootsleute erklärt.

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Wir schlendern noch ein wenig herum, an der Touristeninfo hole ich mir einen Plan der Stadtbusse, wir verabschieden uns auf Sonntag oder Montag und ich versuche, den Bus-bahnhof zu finden. Beim Überqueren einer Straße passe ich nicht auf, stolpere über den sehr hohen Kantstein und lande mit der Nase direkt auf dem Pflaster. Das Blut läuft sofort in Strömen und ich denke, das war es jetzt mit der Weltreise. Ich sehe mich schon mit Gehirnerschütterung in einer Klinik liegen, so hart bin ich gefühlt aufgeschlagen. Passanten eilen besorgt zu Hilfe und reichen mir Papiertaschentücher, einer bringt ganz schnell einen Eisbeutel aus der nächsten Kneipe. Die Blutung hört sehr schnell auf, es ist anscheinend nichts Ernstes passiert. In dem Restaurant darf ich mich im Waschraum säubern.

Nach ein paar Minuten Ruhe finde ich die Bushaltestelle und fahre für 2,50 $ direkt zum Dinghi-Liegeplatz und zurück an Bord, inzwischen ist es fast dunkel. Insbesondere die Nase hat was abbekommen und ich sehe aus wie nach einer Schlägerei. Es hat tatsäch-lich viel schlimmer ausgesehen als es in Wirklichkeit ist, es tut nicht mehr weh und die von mir aufgetragene Panthenol-Salbe tut ihre Wirkung. Ich kann gut einschlafen.

29. Juli, Samstag Halifax

Die Nase hat wohl doch etwas mehr abbekommen als gedacht. Als ich aufwache, ist auch innen etwas verkrustetes Blut zu fühlen. Ich werde mir einen ruhigen Tag gönnen. Zum Frühstück sind keine Croissants mehr da, richtig, ich habe die letzten mit rüber zur Quelia genommen. Toastbrot geht auch. Ich schreibe meinen Blog und faulenze. Das Wetter ist mittlerweile zum stabilen Sommer geworden, der Luftdruck hängt bei fast 1020 mbar fest. Um uns ankernde Boote herum wird gerudert, gesegelt und ich entdecke trotz des kalten Wassers sogar einen Schwimmer, der allerdings einen Neoprenanzug anhat.

Am späten Nachmittag durchforste ich den Kühlschrank nach Essbarem, es sieht traurig aus. Zum Abendessen gibt es die letzte Tomate, einen Rest Gurke und dazu ein paar Scheiben Toast, morgen muss ich unbedingt einkaufen. Zum Nachtisch bleibt mir als Trost Corn Flakes mit Honig und Joghurt. Ich will gerade den Fernseher einschalten, da kommen Mindy und Reinhard von der Rockhopper und laden mich für morgen Abend zu einem kleinen Umtrunk ein. Dann sehe ich mir die zweite Folge des Östereich-Krimi-Dramas an.

30. Juli, Sonntag Halifax

Die letzten Toastscheiben gehen fürs Frühstück drauf, ich muss los, es hilft nichts. Zum Glück haben die Supermärkte hier auch am Sonntag geöffnet. Bei Sobeys gibt es freies WIFI-Internet, also schleppe ich den Computer mit rüber und verbringe eine gute Stunde damit, an einem der Cafe-Tische meine Webseite, den Blog und den Eintrag bei Hand-gegen-Koje zu aktualisieren. Ich schreibe noch ein paar Mails und schaue mir den Stand der Weltpolitik an. Es gibt nichts, was ich wirklich wissen müsste bzw., was ich verpasst hätte. Dann geht es ans Einkaufen, frische Brötchen, Obst, Gemüse, und einen Käse für heute Abend. Auf einer der Bänke beim Dinghi Dock setze ich mich ein wenig hin, wie es sich für einen Rentner gehört.

Ich brate mir Auberginenscheiben in Olivenöl. Die zusammen mit Knoblauchjoghurt eine wunderbare Mahlzeit abgeben, wer weiß, ob und was es nachher zu essen gibt. Um halb sieben geht es rüber zur Rockhopper, einer amerikanischen 40“ Yacht. Insgesamt versammeln sich nach und nach 11 Personen von den umliegenden Yachten, auf allen Booten sind Paare unterwegs, ich bin der einzige Solist. Es wird ganz schön eng, die Yacht hat zum Glück ein zusammen klappbares Steuerrad, sonst käme man überhaupt nicht daran vorbei. Unsere Gastgeber leben seit mehreren Jahren auf Yachten, sie arbeiten immer mal wieder zwischendurch. Beide waren zusammen für mehrere Monate auf der Südpolforschungsstation und haben dort gearbeitet, Mindy als Biologin, Reinhard als Techniker. Er ist ursprünglich Österreicher, lebt aber schon seit 30 Jahren in den USA.

An Bord treffe ich außerdem James und Shelly von der Carina, ein kanadisches Ehepaar aus Halifax, sie muss jeden Morgen um ca. sechs Uhr an Land, weil sie um sieben in der Stadt arbeitet. Dann sind da natürlich Birthe und Wolfgang von der Tanamera. Später kommen noch die US-Amerikaner Cathy und Bud von der Five and Dime, beide Rentner, die ihr Boot seit über 20 Jahren besitzen und darauf schon überwintert haben. Letzt-endlich kommt noch ein kanadisches Paar, deren Namen ich aber vergessen habe.

Ich habe all meine ausgelesenen Bücher zum Tausch oder zum Verschenken dabei, keiner will die haben, alle haben auf elektronische Medien umgestellt. An Bord der Ein-rumpfyachten ist einfach kein Platz dafür. Spät abends dreht die Konversation wieder in Richtung Technik, Reinhard erklärt, as er alles an Bord hat, kein Wunder, dass da kein Platz mehr ist. Die Rockhopper verfügt über Wassermacher, Heizung, Generator, Riesen-batterien, el. Warmwasserbereitung, SSB Funkanlage; alles was es gibt, ist an Bord. Dazu kommen Klappfahrräder, Ersatzsegel, Ersatzanker und diverser Kleinkram. Reinhard bietet mir an, mir bei der Inbetriebnahme des Wassermachers zu helfen, da er anscheinend dieselbe Anlage an Bord hat. Um halb eins gehe ich von Bord, das Dinghi ist komplett nass vom Tau und JABULO genauso.

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